Richtig füttern will gelernt sein

Da wir heute sehr eng mit unseren Hunden zusammen leben, ist die Versuchung oft groß die Nahrung mit ihnen zu teilen. Dies wäre aber keine artgerechte Ernährung, denn der Nährstoffbedarf von Hunden unterscheidet sich deutlich von dem eines Menschen. Vor allem wenn es um Eiweiße und Mineralstoffe geht, hat Ihr Hund ganz andere Bedürfnisse als ein Mensch. Auch der Größe des Tieres muss hier Beachtung geschenkt werden. Für einen Yorkshire-Terrier von 2 kg Körpergewicht bedeutet eine Scheibe Brot so viel wie 30 Scheiben für einen erwachsenen Menschen! Ein Sättigungsgefühl, wie wir es von uns Menschen kennen, ist Hunden weitgehend unbekannt. Ein Überangebot an Energie wird beim Hund als Fett abgespeichert und führt zu Übergewicht. Kreislauferkrankungen, Haut- und auch Organschäden können dann die Folge sein. Industriell hergestellte Tiernahrung bietet durch ihre Ausgewogenheit der Zusammensetzung eine größere Sicherheit. Mars Produkte enthalten auf der Verpackung eine Fütterungsempfehlung, die sich auf die tägliche Futtermenge/Energie im Futter bezieht. Beachten Sie, dass Packungsangaben bezüglich des täglichen Bedarfs immer nur Richtwerte sein können. Je nach Aktivität und Haltungsbedingungen muss die tägliche Futtermenge genau angepasst werden. Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt oder Züchter.

Vor der Entwicklung von Fertignahrung wurden Hunde mit Tischresten gefüttert, wodurch eine ausreichende Kalziumversorgung nicht gewährleistet war. Gerade im Wachstum ist eine bedarfsgerechte Versorgung mit Kalzium und Phosphor sehr wichtig. Das Verfüttern von Knochen zur Kalziumversorgung eines Hundes ist heute nicht mehr nötig, denn alle Chappi® Produkte enthalten Kalzium und Phosphor im richtigen Verhältnis für ein gesundes Wachstum. Bei der Verfütterung von Knochen kann es zu Durchfall als auch Verstopfung, bis hin zu gefährlichen Kotabsatzbeschwerden kommen. Schoppt sich beim Hund im Darm ein “ Knochenkot“ an und der Hund kann diesen nicht absetzen, ist das nicht selten ein Fall für den Tierarzt. Erhitzte (gekochte, gebratene, ...) Knochen splittern leicht und stellen daher eine ernste Gefahr dar, auch auf Hühner- und Schweineknochen sollte unbedingt verzichtet werden!
Es gibt auch sicherere Alternativen. Versuchen Sie es doch einmal ihren Hund mit anderen Kauartikeln zu beschäftigen wie zum Bespiel mit einem
Chappi® Zahnpflegesticks!

FÜTTERUNGSLEITFADEN