Die Funktion von Haut und Fell

Haut und Fell bilden ein komplexes System, das viele Aufgaben erfüllt:

Schutz

Die Haut ist flächenmäßig das größte Organ, sie umgibt den Körper des Hundes und schützt ihn so vor physischen und chemischen Schäden. Durch die Steuerung der Wärmeabgabe hält sie die Körpertemperatur konstant und bildet zusammen mit dem Fell eine Isolierschicht gegen Temperaturschwankungen und andere klimatische Einflüsse. Je nach Herkunftsland und Klimazone haben Hunde eine unterschiedliche Fellbeschaffenheit. Hunderassen aus Afrika haben zum Beispiel teilweise keine Unterwolle und auch das Fell ist insgesamt nicht wasserabweisend. Diese Rassen mögen es daher nicht im Regen spazieren zu gehen. Wir wollten auch nicht bis auf die Haut nass werden und dazu frieren?

Speicher

Die Haut fungiert als Speicher von Flüssigkeiten, Fetten und Elektrolyten.

Ausscheidung

Flüssigkeiten, einige Mineralstoffe, Stickstoffsubstanzen und Zellmaterial werden durch die Schweiß- und Talgdrüsen der Haut ausgeschieden.

Sinnesorgan

Haut und Fell übernehmen die Funktion eines Tastorgans, das schon kleine Veränderungen der Temperatur und des Luftdrucks wahrnehmen kann.

Kommunikation

Auch im Sozialleben der Tiere spielt die Haut eine wichtige Rolle. Sie gibt Gerüche ab, die das Sexualverhalten steuern und es den Tieren ermöglichen, sich sowohl genseitig als auch die jeweiligen andere Hunde und ihre Territorien zu erkennen. Auch für die Kommunikation zwischen Haustieren und ihren Besitzern spielt das Fell eine wichtige Rolle. Viele von uns genießen es, unsere Heimtiere zu streicheln und zu pflegen und die meisten Hunde sind für diese Art der Zuwendung überaus dankbar.

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